Asha Jyothi Hilfszentrum vonTelangana

Asha Jyothi Hilfszentrum vonTelangana

Im Asha Jyothi Hilfszentrum vonTelangana wohnen von Aids-infizierte Waisenkinder. Die 20 Jungen sind derzeit in einem kleinen Raum mit zusammengepferchten Betten untergebracht. Eine Aufstockung des bestehenden Gebäudes um zwei einfache Räume und Toiletten ist hier unbedingt erforderlich.
Wir hatten deshalb einen entsprechenden Antrag an die Kindermission angeregt und Unterstützung zugesagt; dabei waren wir ziemlich sicher, von dort einen positiven Bescheid zu erhalten.
Umso größer war jetzt die Enttäuschung über einen abschlägigen Entscheid mit der für uns in keiner Weise nachvollziehbaren Begründung, man wolle keine Separierung und damit Stigmatisierung dieser Waisen fördern; stattdessen sollten diese wieder in ihre Sippe zurückgebracht und auch dort versorgt werden. „Inklusion sei heute angesagt, wie sie hier bei uns ja auch schon erfolgreich praktiziert wird.“
Dazu muss man wissen, dass in Indien auf dem Land Aids-Kranke nach Ausbruch der Infektion mit der gesamten Familie aus den Sippen und Dörfern mit Schimpf und Schande vertrieben werden, - nicht nur aus Angst vor einer Ansteckung, sondern auch weil die Menschen solche Krankheiten als Strafe der Götter für offensichtlich große Verfehlungen ansehen. – Die Aids-Kranken flüchten dann in die Städte, werden aber meist auch aus den Slums vertrieben, so dass sie nur noch auf der Straße leben können. Im fortgeschrittenen Stadium, wenn die Menschen über mehrere Tage nicht mehr
aufstehen können, werden sie, - meist nur ein überlebender Elternteil, - gemeinsam mit ihren ebenfalls HIV-infizierten Kindern von den Behörden schließlich aufgelesen und z.B. in dieses Krankenhaus in Prednapur/Telangana gebracht, das ursprünglich nur als Pflege- und Palliativstation für HIV-Schwerstkranke geplant war.
Dort versucht man, die Kranken mit guter Ernährung und entsprechenden Medikamenten wiederherzustellen; oftmals ist es aber für die Akutkranken zu spät. Übrig bleiben dann die Kinder, die auch nur eine längerfristige Überlebenschance haben, wenn ihr Immunsystem weiterhin durch hochwertige Kost und Versorgung mit Medikamenten aufgebaut wird. Da nach und nach immer mehr Kinder als Waisen zurückgeblieben sind, ergab sich dort schließlich die Notwendigkeit, eine Einrichtung auch für die Waisen zu schaffen.
Eine Rückführung in die Sippe ist wegen der beschriebenen Umstände also gar nicht möglich, und eine angemessene Versorgung in den ländlichen Gebieten, wo die meisten Familien sich ohnehin nicht ausreichend ernähren können, ist völlig illusorisch.

Was ist zu tun? Wir werden nicht aufgeben und weiter nach Unterstützung zur Finanzierung dieses Projekts (Kosten ca. 45.000 €, wir können derzeit 8.000 € davon aufbringen) suchen. Gerne nehmen wir auch Ihre Anregung auf, wenn Sie eine Idee haben.

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